Das Projekt Porthos hat im Rahmenkonzept des BMBF "Forschung für die Produktion von morgen" im Themenfeld "Schlüsselkomponente Handhabungstechnik", insbesondere im Bereich "Integration von Mechanik, Steuerung, Software, Sensorik und Aktorik in neue mechatronische Systeme" Beiträge geliefert. Das Projekt hatte eine Laufzeit von drei Jahren und wurde am 01.02.2003 begonnen.
Ziel des Verbundprojekts war die Entwicklung eines portablen Roboter-Gesamtsystems (Porthos), das auf einfache Weise in verschiedenen Bearbeitungszellen eingesetzt werden kann, sich automatisch an seine neue Umgebung anpasst, intuitiv programmiert wird und seinen Gefahrenbereich mittels Sensoren überwacht.
Aus der Problemlage von KMUs, die unter hohen Kostendruck bei ständig wechselnder Auftragslage produzieren müssen, ließen sich zur Realisierung eines Automatisierungskonzepts fünf Entwicklungsziele ableiten:
- Schaffung der Voraussetzungen für ein portables Robotersystem
- Intuitive, schnelle und sichere Programmierung und Bedienung
- Schaffung einer einheitlichen Kommunikationsplattform
- Erhöhung der Einsatzvielfalt und Betriebssicherheit durch eine flexible, sensorbasierte Handhabung
- Nutzung von Sensortechnik zur Sicherheitsüberwachung
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Um das entwickelte System unter realen Einsatzbedingungen zu testen und die gewonnen Erkenntnisse aus der Testphase für die Forschung und Entwicklung zu nutzen, wurde das Projekt in zwei Entwicklungszyklen aufgeteilt mit einem zweijährigen, ersten Zyklus und einem anschließenden, einjährigen Optimierungsprozess.
Die Ergebnisse und Lösungen ergaben zusammen ein portables Roboter-Gesamtsystem. Eigenständige Einzelkomponenten sollten jedoch auch zur Projektlaufzeit ausgekoppelt werden, falls sie sich kommerziell verwerten lassen. Die wesentlichen Ergebnisse dieses Projekts waren:
- Porthos-Gesamtsystem
- Sensorbasierte Sicherheitskomponenten
- Programmiersoftware
- Flexibler Greifer
- Unterbau und Grundplatte (Universalschnittstelle)
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